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DH-Projekte

Aktuelle Projektgenehmigung zu Linked Open Data

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das Projekt zu “Linked Open Data in der Mediävistik” des “Netzwerks Offenes Mittelalter”, das von Luise Borek (Univ. Darmstadt) und Katharina Zeppezauer-Wachauer eingereicht wurde, im Nov. 2020 bewilligt. Die finanzielle Förderung dient zur Stärkung der Netzwerk-Tätigkeiten und zur Durchführung einer 2-tägigen Tagung zu Mediävistik-LOD & MHDBDB-Annothaton in Salzburg.

Kontakt: Mag. Dr. Katharina Zeppezauer-Wachauer

Die handschriftliche Überlieferung der Werke des Heiligen Augustinus

Ziel dieser Datenbank ist es, zuverlässige Informationen über die sehr reiche handschriftliche Überlieferung der echten sowie der Augustinus fälschlich zugeschriebenen Werke zur Verfügung zu stellen.

Kontakt: Dr. Clemens Weidmann

Historische Rezeptdatenbank der Gastrosophie, FB Geschichte (Promotionsprojekt Ernst)

Die Historische Rezeptdatenbank dient als Sammlung historischer Kochbücher und Kochbuchhandschriften (vornehmlich aus der Barockzeit). Über 9000 erfasste Rezepte aus dem späten 15. bis 18. Jahrhundert erlauben eine quellen- und sprachübergreifende Analyse. Durch Citizen Science-Beteiligung werden die Bestände sukzessive erweitert.

Link zum Projekt: http://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/

Kontakt: Dr. Marlene Ernst

Kochrezeptüberlieferung im Mittelalter (Promotionsprojekt Denicolò)

In Zusammenarbeit mit dem Grazer Projekt Cooking Recipes of the Middle Ages (CoReMA) werden die deutsche Kochrezeptüberlieferung vom 14. bis zum 16. Jahrhundert verglichen und Entwicklungen anhand ausgewählter kulturgeschichtlicher Fragestellungen mithilfe der historischen Diskursanalyse analysiert. Die Rezepte werden mit Transkribus transkribiert, und die darin enthaltenen Informationen mittels XML/TEI ausgezeichnet. Dies ermöglicht eine handschriftenübergreifende Auswertung.

Kontakt: Mag. Barbara Denicolò

Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB)

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Die MHDBDB erschließt seit den frühen 1970er-Jahren den mhd. und fnhd. Wortschatz onomasiologisch, also über die Wortbedeutung. Von 2016 bis 2020 wird die Datenbank einem erneuten Redesign und einer Migration unterzogen. Sie enthält mittlerweile rund 10,7 Millionen Tokens verteilt auf über 660 Texteditionen unterschiedlichster Textsorten und -gattungen, mit rund 6,7 Millionen semantischen Annotationen.
Die Texteditionen der Datenbank werden im Zuge des Relaunchs nach TEI-XML transferiert. Um in den e-Texten beliebig viele Annotationsebenen wie etwa Part-Of-Speech (POS), Phrasen- und Satzstrukturen, Onomastik oder Semantik auszeichnen zu können, werden die Annotationen im Stand-Off-Verfahren über das Web Annotation Vocabulary auf die Tokens der Texte bezogen.

Link zum Projekt: http://mhdbdb.sbg.ac.at/

Kontakt: Dr. Katharina Zeppezauer-Wachauer

Nachhaltige Erstellung von digitalen Ressourcen und Werkzeugen für historische Inventare

Pilotprojekt zur Erarbeitung des Workflows von Transkribus und weiteren XML Exportdaten nach dhPLUS und von FAIR sharing Metadatenstandards für historische Inventare,
gefördert von CLARIAH-AT // Austrian Center for Digital Humanities. Laufzeit bis Juni 2021.

Weitere Projektinfos: https://digital-humanities.at/de/dha/s-project/digital-tools-historical-inventories

Kontakt: Dr. Ingrid Matschinegg | Univ. Prof. MMag. Dr. Christina Antenhofer

ONAMA - Ontologie der Narrative des Mittelalters (Ontology of Narratives of the Middle Ages)

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Seit dem 01.03.2019 arbeitet das Projektteam von ONAMA an der Erstellung eines computergestützten Systems von Relationen mittelalterlicher narratologischer Entitäten in Texten und Bildern. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms go!digital Next Generation von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) bis 31.12.2021 gefördert.

In Kooperation der MHDBDB und des IMAREAL (REALonline) schaffen Peter Hinkelmanns, Miriam Landkammer, Isabella Nicka, Manuel Schwembacher und Katharina Zeppezauer-Wachauer (Koordination) eine Verbindung beider Datenbanken, um so die fachlichen Grenzen zwischen bildlicher und textlicher Überlieferung zu überwinden.

Link zum Projekt: http://onama.sbg.ac.at/

Kontakt: Dr. Katharina Zeppezauer-Wachauer

REALonline Bilddatenbank

Die Bilddatenbank REALonline macht das visuelle Kulturerbe aus Österreich und aus Regionen Mitteleuropas via Internet mit all seinen Details verfügbar. Sie bildet die Grundlage für die Erforschung von historischen Bildern mit digitalen Methoden und macht gleichzeitig deren komplexe Inhalte für alle Interessierten zugänglich.

Link zum Projekt: https://realonline.imareal.sbg.ac.at

Kontakt: Dr. Ingrid Matschinegg | Mag. Dr. Isabella Nicka

Spängler Haushaltsbücher

Das Kooperationsprojekt des Salzburger Stadtarchivs und des Fachbereichs Geschichte der Universität Salzburg, Die Ausgabenbücher der Kaufmannsfamilie Spängler (kurz Spängler Haushaltsbücher), gibt Einblick in den Alltag einer großbürgerlichen Kaufmannsfamilie. Eine Volltextedition und eine damit verbundene Datenbank machen die Ausgabenbücher des Salzburger Tuch- und Seidenhändlers Franz Anton Spängler aus der Zeit von 1733 bis 1785 als Web-Application frei zugänglich. Damit sind edierte Ausgabenbücher von Haushalten des 18. Jahrhunderts erstmals als Open-Access-Publikation verfügbar.

Link zum Projekt: https://www.spaengler-haushaltsbuecher.at/

Kontakt: Dr. Georg Stöger

TRAVELOGUES: Fremdwahrnehmungen in Reiseberichten 1500–1876 – Eine computergestützte Analyse

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes
Das interdisziplinäre und internationale Projekt analysiert deutschsprachige Reiseberichte der Zeit 1500–1876 aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Es werden Algorithmen zur semi-automatisierten Auffindung und Auswertung großer Mengen, digital verfügbarer Druckschriften entwickelt, um darin Wahrnehmungen von „Fremdheit“ und vom „Orient“ systematisch zu untersuchen.

Link zum Projekt: https://travelogues-project.info/

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Arno Strohmeyer (Projektleitung) | MMag. Dr. Doris Gruber

Die Medialität diplomatischer Kommunikation. Habsburgische Gesandte in Konstantinopel in der Mitte des 17. Jahrhunderts

Das DH Projekt untersucht seit Mitte 2017 den Schriftverkehr habsburgischer Gesandter in Konstantinopel mit dem Kaiserhof in Wien in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Ihre Briefe, Relationen, Instruktionen sowie Reiseberichte werden mit modernsten Methoden computergestützt analysiert. Außerdem entsteht eine Online-Edition der Quellen zur Internuntiatur des Gesandten Rudolf Schmid zum Schwarzenhorns aus dem Jahr 1649/50.Die Beta Version der Edition ist schon online zugänglich:  http://gams.uni-graz.at/context:dipko. 

Die Homepage zum Gesamt-Projekt finden Sie hier: http://diploko.at/

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Arno Strohmeyer (Projektleitung) | Anna Huemer Bakk. Komm. MA

Weitere DH-Projekte am IMAREAL

Am IMAREAL nutzen wir die Potenziale der Digitalisierung für die kulturwissenschaftliche Forschung und Lehre. Wir verwenden und konzipieren Methoden und Technologien mit denen digitale Daten zur materiellen Kultur verarbeitet, visualisiert und verfügbar gemacht werden.

Link zur DH-Projekteseite: https://www.imareal.sbg.ac.at/digital-humanities/

Sprachhistorische Diskurslinguistik und ihre Voraussetzungen (Promotionsprojekt Hinkelmanns)

Im Dissertationsvorhaben Sprachhistorische Diskurslinguistik und ihre Voraussetzungen. Der Diskurs um die Errichtung einer Ökonomie im ehemaligen Dominikanerkloster durch die Universität Greifswald im 16. Jahrhundert wird eine sprachhistorische Analyse des mehrere Jahre andauernden Diskurses um die Übertragung des Dominikanerklosters an die Universität Greifswald in den Schritten Diskursidentifizierung, editorische Textaufbereitung sowie quantitative und qualitative Diskursanalyse durchgeführt. Untersuchungsschwerpunkte bilden die Revisionen, Argumentationsstrukturen und die Lexik der Texte.

Kontakt: Peter Hinkelmanns, M.A.